Projekte

Unsere Projekte

Zukunft gestalten – mit durchdachtem Genehmigungsmanagement

Im Rahmen der Zeitenwende sind  verschiedene infrastrukturelle und industrielle Großprojekte zu realisieren, die durch den zunehmend komplexer werdenden Genehmigungsprozess gesteuert werden müssen. Mit unserer Arbeit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Transformation Deutschlands in eine CO2-neutrale Zukunft.

Unser Schwerpunkt liegt auf einem effektiven und strukturierten Genehmigungsmanagement – dem kritischen Erfolgsfaktor großer Infrastruktur- und Industrieprojekte. Mit unserer Erfahrung und strategischen Herangehensweise schaffen wir Klarheit in komplexen Prozessen, minimieren Genehmigungsrisiken und sorgen für eine reibungslose Umsetzung.

Unser Leistungsspektrum bei der Unterstützung von Projekten umfasst insbesondere:

Wir begleiten Projekte durch alle Phasen: Projektinitiierung, Entwurfs-, Genehmigungs-  und Ausführungsplanung, Errichtung und Inbetriebnahme.

Umspannwerk Irsching – Erneuerung 380-kV-Schaltanlage

Genehmigungsmanagement und Projektsteuerung

seit 2023

Bei diesem Vorhaben müssen die bau-, anlage- und betriebsbedingten Auswirkungen auf die Schutzgüter betrachtet und in einem (oder mehreren) Genehmigungsverfahren dargestellt werden. Im Mai 2023 wurden wir beauftragt, das Genehmigungs-management und die Projektsteuerung zu übernehmen. Dafür beraten wir den Vorhabenträger mindestens zu den folgenden Themen und steuern relevante Nachunternehmen:

• Umweltfachliche Themen
• Bauleitplanung und Abstimmung mit den lokalen
Planungsämtern
• Erstellung von Antragsunterlagen nach
• BImSchG
• BNatSchG
• BayBO/BayWaldG
• Kommunikation mit Fachbehörden

Corre Energy

Genehmigungsmanagement,Projektsteuerung, Grundlagenplanung, Vorplanung, Konzeptentwicklung und Genehimgungsfähigkeitsprüfung

Umsetzstellen Baden Württemberg

Genehmigungsmangement und Projektsteuerung

 

seit 2022

Für die Modernisiserung von Umspannwerken müssen neue Transformatoren, die bis über 500 Tonnen wiegen, zu diesen transportiert werden. Dies geschieht typischer Weise über den Schienenverkehr und für die letzte „Meile“ über die Straße. Um die Transformatoren von der Schiene auf die Straßentransporte umzusetzen, sind entsprechende Umsetzstellenerforderlich, die an die Schienenanlagen und Straßen angebunden sind (Intermodale Umschlaganlage). Wir wurden beauftragt, für insgesamt acht Umsetzstellen in Baden-Württemberg das Genehmigungsmanagement zu übernehmen.

Rhein-Neckar-Nordbaden (Nr. 19 BBPIG)

Genehmigungsmanagement

seit 2020

Im Rahmen des Netzausbaus für die Energiewende plant die TransnetBW, auf dem circa 80 Kilometer langen Abschnitt zwischen Weinheim und Karlsruhe eine
bestehende 220-kV-Freileitung zu verstärken und auf 380 kV umzustellen. Zusätzlich werden auch die Umspannwerke Weinheim, Mannheim, Altlußheim und Karlsruhe-Daxlanden auf 380 kV umgebaut. Dieses Projekt ist der südliche Teil des Vorhabens Nr. 19 im Bundesbedarfsplangesetz. Hierbei unterstützen wir im Genehmigungs-management für alle vier Umspannwerke (inkl. UW Rheinau), die zu diesem Groflprojekt gehören und treffen die Abstimmungen mit dem Leitungsbau und den dafür erforderlichen Planfeststellungsverfahren.

Ultranet - Konverter Philippsburg (Nr. 2 BBPIG)

Genehmigungsmangement

seit 2021

ULTRANET ist ein Netzausbauprojekt der übertragungsnetzbetreiber TransnetBW und Amprion. Um die dicht besiedelten Räume im Westen und Südwesten Deutschlands zu schonen, haben die Projektpartner ein innovatives Planungsprinzip festgelegt: ULTRANET soll weitestgehend auf bestehenden Leitungstrassen als Gleichstromverbindung mitgeführt werden. Zur Mitführung von ULTRANET werden auf die bestehenden Leitungen zum Beispiel zusätzliche Leiterseile aufgelegt, Isolatoren getauscht oder auch Masten erhöht. An wenigen Stellen soll für ULTRANET ein Ersatz- oder Parallelneubau realisiert werden. Im Süden endet ULTRANET am Konverter Philippsburg. Durch diesen Konverter wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und am Netzverknüpfungspunkt in das Übertragungsnetz
eingespeist.
In 2019 wurden wir beauftragt, den Vorhabensträger bei der Prüfung der Antragsunterlagen nach BundesImmissionsschutzgesetz für die Errichtung und den Betrieb des Konverters Philippsburg zu unterstützen. Auch bei der Prüfung der Genehmigung durch die untere Immissionsschutzbehörde wurde durch uns unterstützt. Hierbei konnten einzelne kritische Nebenbestimmungen mit der Genehmigungsbehörde abgestimmt und geklärt werden.

 

SüdOstLink (Nr. 5&5a BBPIG)

Genehmigungsmangement

seit 2020

Envolutions unterstützt den Vorhabensträger bei der Steuerung und überwachung der Unterlagenerstellung nach §21 NABEG für den südlichen Bereich des  SüdOstLink (Abschnitte C1bis D3b). Hierbei sind neben der Genehmigungs-strategie und -management auch die folgenden fachlichen Bereiche entscheidend:
• Geologie & Baugrund
• Hydrologie & Wasserrecht
• Bodenschutz und Bodenmanagement
• Altlasten
Im Rahmen der Steuerung der Hauptauftragnehmer (Trassierung und Umwelt) konnten diverse Prozesse implementiert werden, die dazu führten, dass der Einreichtermin entsprechend der Vorgaben des BMWK weiterhin erreichbar blieb. Es wurden des Weiteren Review Prozesse mit der Genehmigungsbehörde abgestimmt sowie genehmigungsrechtliche Fragen zu dem zweiten Konverter (5a) geklärt.
Auch die Schnittstelle zu den erforderlichen Maßnahmen am Netzverknüpfungspunkt (Schaltanlage ISAR) wird durch uns bedient, so dass die Risiken in den Genehmigungs-verfahren für die Erweiterung der Schaltanlage kontinuierlich reduziert werden.

Schaltanlage Isar

Genehmigungsmanagement

seit 2023

Im Zusammenhang mit dem Netzausbauprojekt SuedOstLink und der Erweiterung des Netzverknüpfungspunktes, der SA ISAR, ist der Rückbau von Mast 25b und den beiden Spannfeldern der 110 kV Leitungsanlage B57 (der Bayernwerke) notwendig. Zur Sicherstellung einer ununterbrochenen Versorgung, müssen die Leitungsanlage zwischen den beiden Masten (25a und 25c) durch ein Baueinsatzkabel (BEK) verbunden werden. Bei diesem Vorhaben ist es wichtig, die bau-, anlage- und betriebsbedingten Auswirkungen der ausgebauten Spannungsfelder auf die Natur und Landschaft zu prüfen.

Netzbooster Kupferzell (P 365 NEP)

Genehmigungsmanagement

seit 2020

Bei den Netzbooster-Pilotanlagen handelt es sich um Batteriespeicher, die in die Leitsysteme der Übertragungsnetzbetreiber eingebunden werden, um eine neue kurative Netzbetriebsführungstechnik zu erproben und umzusetzen. Die Batteriespeicher stehen insofern ausschließlich dem Netzbetrieb zur Verfügung und nicht dem Stromhandel. Im Rahmen der Maßnahme M646 soll eine Netzbooster-Anlage am Standort Kupferzell in Süddeutschland errichtet werden. Diese soll eine Leistung von 250 MW und eine Kapazität von 250 MWh haben. Hierbei waren wir verantwortlich für die Implementierung der Genehmigungs-phase und der Genehmigungsstrategie.

Netzverstärker Badische Rheinschiene (Nr. 21 BBPIG)

Genehmigungsmanagement

seit 2020

Der Übertragungsnetzbetreiber macht im Rahmen von NBR eine bereits vorhandene 220-Kilovolt-Stromtrasse zwischen Daxlanden bei Karlsruhe und Eichstetten bei Freiburg fit für die Zukunft. Dafür wird die Spannungsebene auf 380 Kilovolt angehoben, wodurch auch die Übertragungskapazität steigt. Größtenteils handelt es sich um einen Ersatzneubau in bestehender Trasse. Die umfangreichen Maßnahmen umfassen zudem die Anpassung bzw. den Ersatzneubau der anliegenden Umspannwerke. Hierbei unterstützen wir im Genehmigungsmanagement für alle sechs Umspannwerke, die zu diesem Groflprojekt gehören und treffen die Abstimmungen mit dem Leitungsbau und den dafür erforderlichen Planfest-stellungsverfahren.

LNG Brunsbüttel

Genehmigungsmanagement

Seit 2022 wird in Brunsbüttel durch die German LNG-Terminal GmbH ein landbasiertes Terminal mit einem Hafen zum kontinuierlichen und zukunftsorientierten Import von Energie errichtet. Zunächst soll es den verlässlichen Import von Flüssigerdgas (englisch: liquefied natural gas, kurz: LNG) und zukünftig den Import einer zeitgemäßeren Energieform ermöglichen. Aus dem LNG-Terminal wird nach Regasifizierung Erdgas in das nationale Verteilnetz eingespeist wodurch nach Fertigstellung die Energieversorgung von großen Teilen öffentlicher und privater Einrichtungen sowie der Industrie gesichert wird. Daher zählt das LNG-Terminal Brunsbüttel zur Kritischen Infrastruktur unseres Landes. Dieses Vorhaben unterliegt einem Planfeststellungsverfahren nach Landeswassergesetz (LWG SH) in Verbindung mit dem Landesverwaltungsgesetz (LVwG SH), dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG), dem LNG-Beschleunigungsgesetz (LNGG) und dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) sowie einem Genehmigungsverfahren nach BImSchG mit Öffentlichkeitsbeteiligung für die LNG-Tanks. In diesem komplexen Genehmigungsverfahren beraten und unterstützen wir den für den Bau verantwortlichen Generalübernehmer CS Gas North in allen genehmigungsrechtlichen Fragen, auch im Hinblick auf das zukünftige KRITIS-Dachgesetz, und koordinieren Sachverständige und Nachunternehmer.

Umsetzstellen Baden Württemberg

Genehmigungsmanagement

Im Rahmen des umfassenden Netzausbaus werden bestehende Umspannwerke modernisiert und neue Anlagen errichtet. Dabei stehen wir vor der Herausforderung, Großtransformatoren mit einem Gewicht von bis zu 500 Tonnen zu den jeweiligen Standorten zu transportieren. Der überwiegende Teil des Transports erfolgt in der Regel per Schiene, während die sogenannte „letzte Meile“ über die Straße bewältigt wird.

Um den reibungslosen Übergang zwischen Schienen- und Straßentransport zu gewährleisten, sind spezielle Umsetzstellen erforderlich. Diese intermodalen Umschlaganlagen sind sowohl an das Schienennetz als auch an die Straßeninfrastruktur angebunden.

Im Jahr 2022 wurden wir mit dem Genehmigungsmanagement für insgesamt acht solcher Umsetzstellen in Baden-Württemberg beauftragt. In diesem Projekt unterstützen wir den Vorhabenträger in allen relevanten Fachbereichen und koordinieren die Zusammenarbeit mit den beteiligten Nachunternehmern.

Unser Ziel ist es, die Modernisierung und den Ausbau der Netzinfrastruktur effizient und sicher umzusetzen, um eine zuverlässige Energieversorgung für die Zukunft zu gewährleisten.

Auflagenmanagement

Im Rahmen des Netzausbaus für die Energiewende, gibt es eine steigende Anzahl an Projekten, deren Umfang und Komplexität weiter zunimmt. Dies ist gleichzeitig mit einer steigenden Zahl an vielfältigen Auflagen verbunden, deren ordnungsgemäße Umsetzung sichergestellt werden muss. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, hat die TransnetBW GmbH die neue Rolle des Auflagenmanagers etabliert.
Anhand verschiedener Pilotprojekte werden die neuen Prozessschritte praxisnah erprobt und daraus Arbeitspakete abgeleitet. Dabei unterstützen wir das Auflagenmanagement der TransnetBW GmbH über den gesamten Assetlebenszyklus (vom Kick-Off bis zum Rückbau der Anlage). Eines der wichtigen Pilotprojekte, die wir begleiten, ist ULTRANET, eine Gleichstromverbindung von Meerbusch-Osterath nach Philippsburg, wo sich das Gleichstromumspannwerk (Konverter) befindet.
Dabei werden die folgenden Leistungen ausgeführt:
– Zentrale Erfassung und Speicherung aller Auflagen in einer Datenbank
– Zuordnung und Kommunikation der Auflagen an die jeweiligen Verantwortlichen
– Nachverfolgung und Dokumentation sowie Archivierung notwendiger Nachweise
– Prüfung von Auflagen auf Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit im Projekt und Anlagenbetrieb
– Als übergeordnete administrative Rolle sicherstellen, dass die Assets der TransnetBW GmbH jederzeit in genehmigten Zustand gebaut und betrieben werden
– Aufarbeitung der Genehmigungshistorie

Genehmigungsmanagement